Founder
Debrief
KW 40 · 2026
Hey zusammen,
Das ist die erste Ausgabe. Ab jetzt bekommst du jeden Sonntag eine Woche von mir: was ich gebaut habe, was ich gelernt habe, was mich inspiriert hat.
Was ich gebaut habe
Diese Woche habe ich einen Newsletter gebaut. Den hier. Davor habe ich zehn Jahre lang keinen mehr angefasst, weil ich nicht geglaubt habe, dass der Kanal noch relevant ist.
Inzwischen halte ich ihn für den am meisten unterschätzten Kanal überhaupt. Er ist der einzige, in dem ich alles zusammenführen kann, was ich sonst verstreut raushaue, und der einzige, bei dem mir die Reichweite wirklich gehört. Auf TikTok und YouTube leihe ich sie mir.
Gebaut habe ich ihn mit beehiiv, Netlify und Claude. Anmeldeseite, Onboarding, die Fragen nach der Bestätigung, der Funnel dahinter. Wenn du das komplette Setup haben willst, schreib mir an fredrik@forfounders.de mit dem Wort Setup, dann schicke ich es dir.
Meine erste KPI für den Newsletter: 500 Subscriber bis Weihnachten. I keep you posted.
Was ich gelernt habe
Bei Sprecho hatten wir ein Co-Founder-Setup, das auf dem Papier perfekt aussah. Alex, David und ich, komplementär in allem, was man sich wünscht.
Nach vier Wochen gehen David und wir wieder getrennte Wege. Er ist ein großartiger Typ und bringt eine Reichweite mit, von der die meisten träumen. Was wir gemeinsam festgestellt haben: In dieser Dreierkonstellation passen unsere Persönlichkeiten und die Art, wie wir arbeiten wollen, nicht zusammen. Kein Match, that's it.
Das tut weh und ist in der Sache richtig. Mitgenommen habe ich: Kein Papier der Welt sagt dir, ob ein Co-Founder-Setup trägt. Das zeigt sich eben nur in der Praxis. Vier Wochen haben gereicht.
Was mich inspiriert hat
Eine Folge des Founders-Podcasts von David Senra mit Daniel Ek, dem Gründer von Spotify. Ek hat erzählt, dass er sich sein Leben lang vom Vergleich mit anderen hat treiben lassen, weil immer irgendjemand größer und erfolgreicher war.

Dagegen steht ein Satz des Ausdauersportlers Arda Saatci: You vs. You.
Aufhören, sich zu vergleichen. Das Einzige, was zählt, ist der eigene Fortschritt. Das nehme ich gerade mit in meine Arbeit. Wenn ich alles gegeben habe, reicht das. Dann muss ich nicht schauen, wer seinen Newsletter anders oder besser macht als ich.
Was beschäftigt dich gerade? Schreib mir, ich antworte auf alle Mails.
Bis Sonntag
Fredrik
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2:15 Minuten, dieselbe Woche, nur erzählt statt geschrieben. Alle Ausgaben